Schlagwort-Archiv: Philosophie

Anifragilität Buch

Antifragilität – Anleitung für eine Welt, die wir nicht verstehen

Es hat eine Weile gedauert, aber ich habe das 700 Seiten dicke Fachbuch „Antifragilität“ von Nicholas Taleb ausgelesen. Was dieser Wälzer, welcher meist unter Politik und Wirtschaft einsortiert wird, mit Informatik und Technologie zu tun hat erfährst du im folgenden Artikel. Antifragilität – Anleitung für eine Welt, die wir nicht verstehen weiterlesen

Spannungsfelder der Informatik

Die Informatik ist allgemein in sehr polarisierend. Viele Menschen haben eine nachvollziehbare Skepsis gegenüber der Informatik. Durch die schnelle Entwicklung dieser jungen Wissenschaft und durch die Vernachlässigung der ethischen Grundsätze kann man sich fragen ob wir als Menschheit diese Technologie im Griff haben oder sie uns. Spannungsfelder der Informatik weiterlesen

Big Data

Keine Angst vor Big Data

Wir müssen wieder die Hoheit über unsere Daten bekommen. Diese und ähnlicheForderungen liest man dank des NSA Skandals immer häufiger. Doch wie soll das gelingen?
Das Internet ist ein Medium, das ohne Eingabe von Daten nicht funktioniert. Wer nichts von sich preisgibt kann das Netz nicht nutzen. Selbst der einfache Aufruf einer Webseite erfordert bereits eine Eingabe. Wer das Big Data Monster also nicht füttern möchte wird mit zunehmender Datensparsamkeit immer handlungsunfähiger.
Was also tun wen wir das Vernetzen und Auswerten unserer Daten nicht verhindern können?
Ein erster Schritt wäre es einen Ausgleich zu schaffen. Wenn wir selbst im Besitz der Daten sind, welche wir erzeugen, dann haben wir den Informationsvorsprung von Big Data bereits erheblich verringert.
Im zweiten Schritt können wir uns überlegen, welche dieser Daten wir frei zugänglich machen. Haben alle die gleichen Daten zur Verfügung, gibt es für niemanden einen Informationsvorsprung.
Leider ist das alles noch nicht ausreichend. Big Data erhält seine bedrohliche Stärke natürlich nicht nur aus den Daten selbst, sonder primär durch deren Vernetzung. Wenn wir es schaffen wollen, dass man über uns nicht mehr weiß als wir selbst über uns, dann müssen auch wir unsere Daten vernetzen.

 

Einen Ausgleich zu schaffen wird also alles andere als leicht. Ob wir das Spiel um die Datenhoheit gewinnen können ist mehr als unsicher. Aber aus Mangel an Alternativen müssen wir wohl mitspielen.

Die Zukunft wird weniger einsam.

Img.:Nanic

Die Menschheit hat schon von Beginn an die gegeben Intelligenz und Technik genutzt um sich Vorteile zu verschaffen oder um Grenzen zu überwinden. So hat uns die Technik geholfen den Hunger zu überwinden durch die Landwirtschaft mit allen ihren Erfindungen wie Traktoren oder Gentechnik. Gegen unsere Unfähigkeit lange strecken schnell zurückzulegen oder schweres zu transportieren haben wir das Rad erfunden. Um unabhängig von der Entfernung mit einander in Verbindung zu bleiben haben wir das Teflon und das Internet verfügbar gemacht. Viele Krankheiten sind nicht mehr gefährlich, weil wir gelernt haben wie sie zu heilen sind. 

Es gibt aber noch mehr menschliche Schwächen
die auch an unserem Körper liegen aber schwerer zu beeinflussen sind.  Die allgemeine Anfälligkeit des Gehirns auf schlechte Erfahrungen ist uns allen bewusst und doch können wir nichts oder kaum etwas dagegen tun weil unangenehme Dinge unvermeidlich passieren.  
Um auch hier Konsistenz zu erreichen versuchen wir möglichst gleiche sichere Muster unter uns Menschen zu verbreiten um uns zu helfen mit dem eigenen „Ich“ klar zu kommen. Ein mittel um möglichst sichere und gleiche Erlebnis Muster zu bekommen ist eine gewisse Synchronisation wichtig. Das heißt man vertraut einem Medium von dem man sich selbst Verändern lässt. Das geschieht auf jeden Fall derzeit mit dem Internet davor war es hauptsächlich der Fernseher und sehr lange davor durch Lagerfeuer Geschichten. Wir Menschen Synchronisieren und lernen sichere Muster. Daraus Resultiert auf jedenfalls weniger Individualität aber das spielt jetzt keine Rolle. Viel eher will ich zeigen das in Zukunft Roboter den wichtigen Part in unseren Leben übernehmen des „guten freund“ im Sinne wie man es zu einem Hund sagt. Roboter haben aber den Vorteil zu Tieren, dass sie nichts wollen und daher nur das wollen, was man ihnen sagt was es ist was sie wollen sollen . Weiters werden sie uns schon bald gut verstehen können. Ein weiter großer Vorteil ist das Roboter immer das gesamte Menschenwissen mit sich tragen und somit Wissen was wahrscheinlich am besten für uns ist. 
Natürlich kann man sagen das es kein Vorteil ist, weil es eben dann an der Individualität fehlt. Aber ich denke die Aufgabe die ein „guter Freund“ übernehmen kann, muss nicht Individualität fördernd sein sondern nur einfach nur hilfreich. Roboter werden sehr bald das Bedürfnis des Menschen, nach Sozialisieren befriedigen und außerdem werden sie helfen gute Entscheidungen zu treffen. Ich denke es ist eine falsche Annahme das Menschen nur mit anderen Menschen sozial interagieren können. Bald wird die Gesellschaft platz machen müssen für eine weitere Kuriose Art von Beziehungen. Mensch-Maschine 
Theologe, Erzbischof von Recife (Brasilien, 1909).  
Die geheime Hoffnung der Roboter war es, zu Menschen zu werden – aber jetzt werden die Menschen zu Robotern.

„Don’t be evil“

Img.: Nockogibson

Die Firmen Philosophie von Google lautet „Don’t be evil“ also „Sei nicht böse“. In Firmen Philosophien spricht die Firma ihren speziellen Wunsch nach Identität aus. Also die Menschen die bei Google arbeiten sollen nicht böse sein. Ich gehe davon aus, dass die Einzelnen auch bestimmt gute Menschen sind. Jedoch Impliziert die Philosophie von Google, dass sie die Möglichkeit haben Böse zu sein.

Interessant ist, wenn man „Don’t be evil“ in Google sucht mindestens die ersten 10 Webseiten und Bilder, die Philosophie als eine Art zynischen Spruch sehen und Google wahnsinnig Macht zu schreiben welche auch genutzt wird um Geld zu scheffeln(böses tun). Einige Bücher gibt es natürlich auch die genau erklären warum Google tatsächlich Böse ist. Meistens geht es einfach darum das Google das Internet kontrolliert und uns User durch unsere Suchanfragen durchschauen kann. 

Da fragt man sich warum haben so viele Angst vor Google und benutzen die Suchmaschine trotzdem jeden Tag. Lasst mich Wissen was ihr von der Firmen Philosophie haltet. 

Meine alternativ Vorschläge wären: „Catch them all“, „We are feeling lucky“, „Be the kraken“ oder „Be good“