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Luge only

In den letzten Jahren stieg die Anzahl an Rennen in denen es hieß: „Luge Fahrer bitte zu Hause bleiben. Standup Only.“
Alexander Frischauf und der Verein Streetluge-Austria drehen den Spieß nun um. Zwei Rennen sind für 2013 angekündigt in denen es heißt: „Luge Only.“

Als Fahrer trifft mich diese Abgrenzung nicht sonderlich hart. Luge und Standup mach mir beides Spass. Generell finde ich es aber sehr schade, denn nur wenige fahren Luge und Standup. Und außerdem ist Downhillskaten ohnehin schon eine Randsportart – schade, dass da nochmal abgegrenzt wird.

Lobenswert möchte ich an dieser Stelle die Veranstalter des LORALO erwähnen, welche mich 2012 als einzigen Luge-Fahrer starten ließen. Wären noch zwei weitere Fahrer angetreten hätten wir sogar eine Rennwertung bekommen. Sogar Bobbycar Fahrer durften sich nach Lust und Laune auf der Strecke austoben.

Wie stehst du zum Ausschluss von Disziplinen?

Funsport im Schnee

Swingbo
Der Swingbo

Der Swingbo. In den 1980er wurde er noch als das Wintersportgerät der Zukunft bezeichnet. Heute kennt es jedoch kaum noch Jemand.

Obwohl ich einigermaßen Ski und Snowboard fahren kann ist jede Abfahrt mit dem Swingbo eine Herausforderung. Möglicherweise macht es aber gerade das so interessant. Mit genügend Übung lassen sich blaue Pisten und Tiefschneeabfahren meistern.
Aufgrund der flexiblen Standfläche benötigt das Schleppliftfahren einiges an Erfahrung. Sessellifte dürfen mit der Standardbindung (siehe Bild) nicht verwendet werden.

Meiner Meinung nach hat man mit dem Swingbow abseits der Skipisten am meisten Spaß. Für längere Rodelstrecken oder den größeren Hügel im Naherholungsgebiet ist er optimal.
Wer sich einen Swingbo zulegen möchte sollte regelmäßig auf eBay und anderen Gebrauchtmärkten vorbeischauen.  Mit etwas Glück bekommt man dort ein gut erhaltenes Gerät für ca 50 Euro          (Dieser Beitrag ist auch auf Bomben.at erschienen)

Training im Winter

Im Sommer steht bei mir immer jede menge Funsport auf der Tagesordnung. Mit dem Longboard auf der City Tour, mit dem Streetluge die Berge runter bomben und mit dem Inlineboard am Asphalt surfen. Aber was tun im Winter? Snowboarden und Skifahren kann man leider nicht überall und das Fitnesscenter ist für mich keine Alternative. Durch Zufall bin ich auf folgendes Buch gestoßen:  „Fit ohne Geräte

Das Buch beinhaltet jede Menge gut beschriebene Übungen und einen Trainingsplan für Anfänger, Fortgeschrittene, Profis und Übermenschen. Obwohl einer der Autor Besitzer eines Fitnesscenters war, schimpft er auf sehr amüsante weise auf jeder zweiten Seite darüber. Man könnte fast meinen er hasst Fitnesscenter. Auch vom Cardiotraining halten die Autoren nicht viel. Ein Kapitel trägt den Namen: „Warum Cardiotraining Zeitverschwendung ist“

Ich bin froh das ich das Buch trotz des mich eher abstoßenden Covers gelesen habe. Es hat mich gut unterhalten und gelernt habe ich auch einiges. Zum Schluss noch ein Zitate aus dem Buch:

„…beim Chinesen vollstopfen = 4000 Kalorien …das entspricht 20 Stunden nonstop Joggen“