Netzgemüse

Angeblich haben vor 1980 geborene so ihre Probleme mit dem digitalen Zeitalter. Ich fühle mich da ja nicht betroffen aber nach dem Vortrag von Hohnny und Tanya Haeusler auf der re:publica musste ich ihr Buch lesen.

Netzgemüse 
Aufzucht und Pflege der Generation Internet.

Als Taschenbuch oder eBook erhältlich

Wie schafft man es 1000 SMS und mehr pro Monat zu versenden? Etwas, das ich lange Zeit auch nicht verstanden habe. Erst seit das Versenden von Kurznachrichten mittels Smartphone kostenlos ist fange ich an diese Kommunikationsform zu verstehen. Ich glaub ich war einfach zu geizig für SMS 😉

„Ich trete doch keine Schildkröte, nur weil ich gerade Super Mario gespielt habe“

Auch das Thema Videospiele kommt nicht zu kurz. Die Autoren behandeln das Thema mit viel Toleranz und zeigen, dass Videospiele nichts verwerfliches sind. Anhand schöner Beispiele wird gezeigt, dass Kinder dabei sehr viel lernen können. Dass Videospiele nicht zwingend zur Vereinsamung führen und sogar die soziale Kompetenz fördern können ist für viele mit Sicherheit eine neue Erkenntnis.

„Freiere Verfügbarkeit führt zu weniger Streit und führt zur Entmystifizierung“
Wer möchte sein Kind schon 24 Stunden am Tag zu 100% überwachen? Besonders in Zeiten wo bereits 8jährige ein Smartphone besitzen ist dies nahezu unmöglich. Was also tun? Natürlich hat auch hier dieses schlaue Buch eine Antwort. Ich kann mir aber gut vorstellen das sie nicht allen gefallen wird.

Auch wenn ich eigentlich nicht die Zielgruppe für dieses Buch bin, fand ich es aus pädagogischer Sicht sehr interessant. Vor allem kann ich jetzt ansatzweise verstehen wie schwierig es meine Eltern mit meiner Mediennutzung hatten. Lehrern, Eltern und werdenden Eltern kann ich das Buch wärmstens empfehlen.

> Vortrag bei der re:publica
Der Trailer zum Buch
> Amazon Link

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